Sandro Gruber lässt’s krachen

Der Schonstetter Sandro Gruber vom Chiemgau Racing Team ist beim internationalen ADAC MX Masters in München an den Start gegangen. Die ADAC MX ( Motocross ) Masters Serie wird deutschlandweit in 6 verschiedenen Läufen ausgetragen. International ausgeschrieben gehen hier Fahrer aus mehr als 10 Nationen an den Start. Dementsprechend hoch ist das sportliche Niveau.

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Am letzten Wochenende war der MSC Freisinger Bär der Gastgeber, der den Fahrern im Offroad-Park am Münchner Flughafen ideale Bedingungen für spannende Rennen schuf. Angenehme Temperaturen um 20 Grad und eine imposante Kulisse von 8500 Zuschauern gaben diesem dritten Lauf der Serie eine besondere Atmosphäre. Im Rahmen der Masters kommen verschiedene Klassen zur Ausschreibung. Beim ADAC MX Junior Cup zum Beispiel sind die Fahrer 12 bis 16 Jahre alt und sie bewegen 85 ccm Motorräder. Eindeutiger Favorit in diesem Jahr ist der Lette Pauls Jonass und auch in  München war der 14-jährige nicht zu schlagen. Den ersten Lauf des Finales am Sonntag  beendete er mit einem Start-Ziel-Sieg. Im zweiten Lauf punktete er ebenfalls eindeutig, sodass ihm der Sieg als Ergebnis aus beiden Läufen nicht zu nehmen war. Ebenfalls am Start an diesem Wochenende war der 13-jährige Sandro Gruber aus Schonstett. In den regionalen Rennserien startet er für seinen Heimatverein MCE St. Leonhard. Aufgrund seiner bisherigen Erfolge wird er in diesem Jahr vom Chiemgau Racing Team (CRT motorsport) und Maloja unterstützt, denn den Sport auf diesem Niveau zu betreiben geht ohne ein Sponsoring und Mentoring kaum. Am Samstag qualifizierten sich die besten 40 Fahrer aus annähernd 100 Startern für die sonntäglichen Finalläufe. In einem Last Chance Race erreichte Gruber unter 30 Fahrern den 8. Platz und erhielt somit einen Startplatz für die beiden Finalläufe als Reservefahrer. Gerade im 2. Lauf dann konnte Gruber seine zahlreich angereisten Vereinskameraden und Fans mit einer guten Leistung beeindrucken. Trotz ungünstigster Ausgangsposition am Startgatter konnte er als 20. in die erste Kurve einfahren. Nach 25 harten Rennminuten reichten seine Leistungen dann für einen 29. Rang. Eine spitzen Leistung, denn in dem internationalen Starterfeld schafften es überhaupt nur 5 deutsche Fahrer unter die Top 20. Für den nächsten Lauf der Masters-Serie am 25.6. in Aichwald sollte dies ein gewaltiger Motivationsschub sein! 

Text: Dorothea Haas, Foto: Bizz

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